Stefan Schultze

composition & piano

Projekte

Solo Piano

Sound Habitats

Sound Habitats ist eine einstündige Reise durch vielfältige Klanglandschaften. Die Kompositionen gleichen Hörbildern, die durch Innehalten, Beschleunigung, Verlangsamung und Überlagerung der Zeit teils organisch fließende, teils statisch elektronisch anmutende Muster entstehen lassen.

Stefan Schultze (Klavier und Komposition)

 

The Pulsepusher Suite For Prepared Piano

The Pulsepusher Suite wurde im Jahr 2012 zum hundertjährigen Geburtstag von John Cage komponiert und uraufgeführt. Die fünfzigminütige Suite beschäftigt sich mit der Manipulation des Flügel-Innenraums mit diversen Objekten. Die entstehenden Klänge negieren den gewohnten Klang des Instruments. Enflüsse aus Klangkunst, der Drone- und Noisemusik sowie aus den Bereichen Techno- und Minimalmusik.

Stefan Schultze (Präpariertes Klavier und Komposition)

Simon Rose - Stefan Schultze Duo


Simon Rose (baritone, alto saxophone)
Stefan Schultze (prepared piano)

Hier treffen zwei Künstler aufeinander, die eins gemeinsam haben: den leidenschaftlichen Willen, improvisierend bis in die Mikrobestandteile des Klangs vorzudringen und dabei ihre Instrumente fast physisch erfahrbar zu machen.

Rose befreit seine Musik von allem Überflüssigen. Für ihn gilt allein die Sprache seines Instruments, die fast urzeitlich anmutet und auf schiere freiliegende Emotion reduziert ist. Wie hochschießende Lava lässt der in Berlin lebende Brite seine Töne zerspratzen, schraubt sie atemlos hoch bis in die heisersten Obertöne und gellendsten Schreie, lässt sie klagen, knurren, fauchen, blöken, stottern und hämmern.

Mit Stefan Schultze und seinem präparierten Klavier trifft Rose auf einen ebenso rastlosen Erforscher von Klangerzeugung. Nach dem WDR-Jazzpreis für Komposition vor zwei Jahren zieht es Schultze in die freie Improvisation, um die Möglichkeiten seines Instruments zu erweitern und wie ein Alchimist mit Klang, Ton und Geräusch experimentierend Neues zu entdecken.

Schultze Ehwald Rainey

jazzwerkstatt.eu

 

Peter Ehwald (saxophone)
Stefan Schultze (piano)
Tom Rainey (drums)


Dieses Paradoxon sei erlaubt: das vorliegende Trioalbum ist eine wunderbare Trioeinspielung, weil sie ein so vielschichges, herrliches Duo- Musizieren dokumeniert. Peter Ehwald und Stefan Schultze, inzwischen Träger prominenter Musikpreise, kennen sich seit bald zwanzig Jahren, seit ihrer Zeit der Aufnahmeprüfung fürs Musikstudium. Vielfache gemeinsame Projekte haben sie miteinander realisiert, sind sich gegenseig entscheidende Inspiraonsquellen und Kritiker geworden. Den Schlagzeugstar der New Yorker Downtown Szene, Tom Rainey, bewundern beide schon seit langem. Letztes Jahr hat sich die Gelegenheit zu einer gemeinsamen Tour der drei ergeben, und an einem frei- en Tag in Berlin haben sie gemeinsam diese CD aufgenommen. Es gibt nicht viele Schlagzeuger, mit denen das Wunder vollendeter offener Triomusik derartig überzeugend gelingen kann wie mit dem fast 59-jährigen Amerikaner. Er ist ein begnadeter Klangrhythmiker und Klangmelodiker, ein Meister des subtile Strukturen generierenden Ex-tempore-Komponierens. Er ist Katalysator und doch gleichzeitig existenziell Beteiligter. In seinem Umfeld vollzieht sich offenes Triospiel immer wieder als intensives Duo-Musizieren mehrerer Beteiligter gleichzei g; quasi analog zum chemischen Paradigma ringförmig wechselnder Valenzen interagiert jeweils duogemäß jeder mit jedem und das mit einer fast asketisch konzentrierten Kultur des Zuhörens. Statt Powerplay-Einheitsbrei entstehen so abwechslungsreiche, beglückende Begegnungs- Miniaturen – vor allem dann, wenn sich die Beteiligten wie bei diesem Treffen auf eine Balance von auskomponierten und freien offenen Formen verständigen.

Stefan Schultze - Large Ensemble

Composition & Musical Director:

Stefan Schultze

Woodwinds: Heiner Wiberny (alto, fl, cl, soprano), Charlotte Greve (alto, fl, cl, soprano), Stefan Karl Schmid (ts, cl, bcl), Peter Ehwald (ts, cl, fl), Heiko Bidmon (bcl, bari)

Trumpets & Flugel: Benny Brown & Felix Meyer, Florian Menzel, Volker Deglmann, John-Dennis Renken

Trombones: Simon Harrer, Janning Trumann, Tim Hepburn, Jan Schreiner

Rhythm Section: Martin Schulte (guit) Jürgen Friedrich (piano) Matthias Akeo Nowak (bass) Dani Schröteler (drums)

Wenn Stefan Schultze die Bühne betritt, dann ist nur die Ungewissheit ganz gewiss. Wenn er es zudem mit seinem Large Ensemble und einem chinesischen Gastmusiker tut, dann gewährt er einen großformatigen Blick in fremde Welten, in der sich akustische Achterbahnfahrten, Wiegenlieder und beherzte Grooves die Hand reichen.

„Seine Musik gehört zum Originellsten, was die internationale Big-Band-Szene zu bieten hat. Seine Kompositionen stecken voller überraschender Entwicklungen, voller origineller Ideen, voller Stilbrüche und nicht zuletzt voller ungewöhnlicher Klangfarben. Was Kontraste und Abwechslung angeht, ist Stefan Schultze (ohnehin) ein Meister.“

Odilo Clausnitzer, Deutschlandfunk JazzFacts 05/2015 :: Stefan Schultze – Large Ensemble feat. Wu Wei (Erratic Wish Machine, 2015)

Bluff


Helen Bledsoe (bass flute, alto flute, flute, piccolo) Frank Gratkowski (alto saxophone, bass clarinet, clarinet, flute) Holger Werner (contrabass clarinet, clarinet) Stefan Schultze (prepared piano) Robert Landfermann (double bass) John Schröder (drums)
Guest soloist:
Herb Robertson (trumpet)

Nach seinem Aufeinandertreffen mit dem chinesischen Avantgarde-Musiker Wu Wei und seinem Solo für präpariertes Klavier streckt Stefan Schultze erneut seine musikalischen Fühler aus. Dieses Mal zieht es ihn mit dem US-amerikanischen Avantgarde-Trompeter Herb Robertson zu einem Grenzgänger, der seine improvisatorischen Ausflüge gern auch auf dem Cornett, der Ventilposaune, dem Flügelhorn und der Mini-Trompete unternimmt. Dabei entlockt Robertson seinen Instrumenten Töne von verblüffender Elastizität und jede Menge origineller Ideen. Er – die „Wild Card“, der Joker, wie ihn sein Kollege Bobby Previte einmal nannte – ist immer für eine Überraschung gut, was eine Zusammenarbeit mit ihm so spannend und überaus inspirierend macht. Gemeinsam mit Stefan Schultze macht sich Herb Robertson nun auf in den Klangraum, um Klänge, Gesten, Sounds und Geräusche in ihre allerfeinsten Bestandteile zu zerlegen, zu manipulieren und zu einem tiefschwingenden, kontrastierenden Klangteppich neu zu verweben. Auch im Line-up des exquisiten Ensembles aus Improvisatoren und Individualistens setzt Schultze auf spannende Gegensätze, die mit zeitgenössischer Kammermusik, Jazz und improvisierter Musik spielen. Da trifft beispielsweise Ausnahmedrummer John Schröder auf die preisgekrönte amerikanische Flötistin Helen Bledsoe, die sich seit Jahren intensiv mit neuer Musik auseinandersetzt. Mit Saxophonist Frank Gratkowski, Holger Werner an der Klarinette, Stefan Schultze am präparierten Klavier und Bassist Robert Landfermann inspirieren vier weitere fulminante „Wild Cards“ das Ensemble. Gemeinsam bluffen, kontern, setzen und taktieren die sieben Musiker, was das Zeug hält. Überraschung pur!

schultzing

schultzing.com

Hanna Jursch (vocals) Peter Ehwald (saxophone) Stefan Schultze (piano) Peter Schwebs (double bass) Time Warnecke (drums)
guest soloists:
Claudio Puntin (cl)
Mateusz Smoczyński (vln)

schultzing. Fünf Individualisten – ein Sound.
In der internationalen Szene etabliert, spielt schultzing Konzerte auf beiden Seiten des Atlantiks, nördlich und südlich des Äquators. Höhepunkte waren unter anderem Auftritte auf den internationalen Jazzfestivals in Costa Rica und Peru. Stefan Schultze, Bandleader und WDR Jazzpreisträger 2010, studierte in New York, ebenso wie die Bandkollegen Peter Ehwald und Peter Schwebs. Diese Weltoffenheit des Ensembles spiegelt sich auch in den Kompositionen wider. Einflüsse aus dem Vocal Jazz, der Weltmusik und der Klassik verschmelzen zu einem neuen, faszinierenden Sound und machen das Ensemble zu einem aussergewöhnlichen Crossover-Projekt.

„schultzing erweisen sich als eine der erstaunlichsten Bands der deutschen Jazzszene. Und „federleicht“ ist ein ungewöhnlich vielseitiges Album [...] Außergewöhnlich sind schultzing im besten Sinne des Wortes. Aber nicht im esoterischen Elfenbeinturm ist der richtige Platz für ihre Musik, sondern überall da, wo man gute Musik mag: satte Klänge, schnörkellose Ansprache, grenzenlose Freude.“

cd aktuell, April 2011
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